Worte über Worte
 
Angst (vor der Isolation) siehe Isolationsangst
biologisches Wissen
Unter biologisches Wissen soll hier jene Erfahrung und Wissen verstanden werden, welches ein Lebewesen im Laufe seiner Evolution in seiner Erbmasse ansammeln konnte. Es handelt sich hier also um ererbte Bewertungen von Ereignissen, Erlebisse, Erscheinungen usw., welche ein auf dieses Wissen basierendes Verhaltensweisen hervor bringt. (siehe auch DHM, SBS und Schubladendenken)

Diplomidioten
Bezeichnung für Absolventen von (Fach-)Hochschulen oder Universitäten (auch höhere Parteischulen usw.) - insbesondere der Geisteswissenschaften, welche sich durch ein hohes Maß an Indoktrination und Verinnerlichen von Dogmen auszeichnen. Diplomidioten sind häufig nicht in der Lage, die wirklichen Zusammenhänge im Leben einer Gesellschaft, im Produktionsprozeß oder in anspruchsvollen technischen Problemstellungen zu erfassen. Sie sehen alles Geschehen durch die ihnen indoktrinierten "Brille" (=DHM). Diplomidioten zeichnen sich im hohem Maße durch ihre Religiosität aus; sie versuchen Andersdenkende zu missionieren; sie sind unfähig ihren "beruflichen" Glauben kritisch auf dessen Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen; sie betrachten Andersdenkende als ihre persönlichen Feinde aber auch gemein hin als Feinde der gesamten Gesellschaft. Im beruflichen Leben sind sie daher nicht in der Lage bei Problemstellungen, welche nicht durch ihre DHM abgedeckt sind, sachlich-fachlich angemessene und richtige Entscheidungen zu fällen. Entscheidungen, welche sie fällen, bewegen sich stets im Rahmen der ihnen indoktrinierten DHM.


Denk- und Handlungsmuster (DHM)
Neuronale Strukturen im Gehirn mit dem Denken steuernden Eigenschaften, welche das Denken und Handeln von Individuen maßgebend bestimmen. Die DHM werden zum Teil erblich weiter gegeben oder durch Erziehung, Beeinflussung und Erfahrungen erworben. Sie sind nicht nur geschlechtlich mitbestimmt, auch die momentane Hormonlage kann die Eigenschaften der DHM deutlich beeinflussen. Für die DHM gibt es in der heutigen Fachliteratur vielfältige Synomyme, die den Begriff DHM aber nur teilweise abzudecken vermögen, wie z.B.: Stereotype, Symbole, Bilder, Standardversionen, Denkschemata usw. Ausführlichere Erläuterungen, siehe Erläuterung zu Denk- und Handlungsmuster.


Dummheit
Am Begriff 'Dummheit' haben sich unzählige Generationen zu schaffen gemacht. Zu einer befriedigenden Beschreibung ist bisher keiner von Ihnen gelangt. Das Problem liegt einfach darin, daß ein bestimmter Mensch sowohl sehr klug aber auch über alle Maßen dumm sein kann. Warum sogar beides auf ein und den selben Menschen zutreffen kann, dieser Frage konnte bisher niemand sinnvoll und nachvollziehbar beantworten.
Dummheit ist nach meinen Erkenntnissen keine spezielle Qualität. Die Dummheit basiert auf jene oben erwähnten DHM und der Bewertung einer bestimmten Situation bzw. Problemlage, in die sich ein Mensch befindet, durch andere Menschen. Unsere "Bibliothek" an DHM im Hirn kann leider nicht immer alle zukünftig möglichen Situationen umfassend und sachlich-richtig zuordnen und dazu passende Handlungsmuster vorrätig halten - dazu ist deren Umfang und es sind deren mögliche Varianten im Leben viel zu groß. Menschen, welche in der betreffenden Situation gemäß ihren DHM denken und handeln - also "gedankenlos" handeln, machen daher auch Fehler.

Dummheit ist zudem auch eine Standpunktfrage: Was für den Einen als dumm gilt, kann für den Anderen durchaus als sinnvoll erachtet werden. Dadurch können die bewertenden Menschen den zuwertenden Menschen in einer gegebenen Situation sowohl als dumm als auch als klug einschätzen. Wenn der Einzuschätzende in gegebenen Situation nicht gerade sich selbst oder andere Menschen sinnlos arg schädigt oder gar tötet, dann ist auch die Bewertung durch andere Menschen wiederum stark von deren individuellen DHM beeinflußt.
Wenn man es so will: Die Dummheit ist im hohen Maße eine Bewertungsangelegenheit. Der andere, der bewertende Mensch entscheidet letztendlich für sich, wen er wann und warum für klug und wen er wann und warum für dumm hält. Der Betroffene schätzt sich in der gegebenen Situation i.d.R. stets als klug - im schlimmsten Fall als hilflos ein. Ich werde den Begriff daher zu vermeiden suchen, wo ich dafür einen sinnvollen Ersatz finde.


Fanatiker
Mensch mit einer totalitären unduldsamen Geisteshaltung — z.B. ideologische bzw. religiöse Eiferer. In einer faschistoiden Gesellschaft werden Fanatiker sehr häufig mit deren verniedlichenden beschönigenden Form "Fan" bzw. "Fans" bezeichnet.


Faschismus (faschistisch)

Eine fanatische totalitäre Massenbewegung mit einer ideologisch/religiös motivierten Geisteshaltung in einer Gesellschaftsordnung. Die Anhänger dieser Bewegung werden als Faschisten bezeichnet. Diese Massenbewegung ist durch ein programmatisches Sendungsbewußtsein geprägt. Gemäß diesem Sendungsbewußtsein sind die Anhänger dieser Bewegung der Ansicht, daß nur durch Versklavung, Vertreibung, Sicherungsverwahrung in Gefängnissen oder/und physische Beseitigung von bestimmten Mitgliedern der Gesellschaft (i.d.R. Menschen, die durch ihre andere Weltanschauung für unzumutbar, wegen der Übervölkerung für überflüssig oder/und minderwertig gehalten werden) das Volk von einem Übel befreit oder bewahrt werden kann. Gemäß der Entstehungsgeschichte des Begriffs "Faschismus" wird hier bewußt der Faschismus nicht (wie sonst üblich) nur als Erscheinung innerhalb der kapitalistischen Gesellschaftsordnung gesehen. Der Faschismus nach dieser Definition kann in jeder Geschaftsordnung als eine Erscheinung zur Lösung schwieriger bis katastrophaler gesellschaftspolitisch-ökonomischer Probleme auftreten. (Nicht mit der Definition gemäß Wikipeda identisch, weil deren Definition auf eine unvollständige Beschreibung der Entstehungsgeschichte dieses Begriffs beruht und somit bewußt irreführend ist.) Weitere Erläuterungen, siehe auch Beitrag Faschismus und Brockhaus - Enzykopädie,19.Auflg., Band 7.


Faschist
Mensch mit einer ideologisch/religiös motivierten fanatisch-totalitären Geisteshaltung. Diese Geisteshaltung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Anhänger des Faschismus (=Faschisten) von einem Sendungsbewußtsein getrieben meinen, über Leben und Tod von Menschen anderer Gruppen von Menschen entscheiden zu müssen, um so die Menschheit von einem vermeidlichen Übel zu befreien oder davor zu bewahren. Weitere Erläuterungen, siehe Beitrag Faschismus. Die in den Wörterbüchern und Lexika aufgeführten Erklärungen berücksichtigen nahezu alle nicht die Entwicklungsgeschichte des Faschismus in ihrer Definition. Die dort aufgeführten Erklärungen/Definitionen sind wegen der Befangenheit der Autoren rein oberflächlicher Natur; sie erklären nicht die inneren Zusammenhänge und Strukturen von Faschismus, Fanatismus, Lobhudelei, Minderwertigkeitskomplexe, Obrigkeitsdünkel, Unterwürfigkeit, Verleumden bis zum Haß gegenüber der eigenen Herkunft und Geschichte.


Gesinnung - siehe Beitrag: Gesinnung

Gutmenschen
Gutmenschen waren und sind immer jene Menschen in ihrer Zeit, die dem Zeitgeist frönen. Sie gehen immer mit dem mainstream. Sie sind jene Wendehälse, die zu allen Zeit politisch korrekt waren, sind und wieder sein werden — im Falle eines nochmaligen politischen Umschwungs. Sie kennen ihre Väter und Großväter nicht oder verteufeln sie, weil sie von derem Erbe leben und die Väter und Großväter in ihrer Zeit auch politisch korrekt waren - aber das politische Korrektsein aus jener Zeit heute verpönt ist. Gutmenschen sind der goldene Keim des Massenmenschen, aus dem die neue Masse hervorgeht und sie sind der Keim, der die Masse mit dem neuen Zeitgeist befruchtet.

Im Mittelalter hieß es: Es lebe der alte König! .... Der veruchte und verfluchte alte König ist endlich tot! Es lebe der neue König! Hoch lebe er!

Und gehen wir noch etwas weiter zurück, dann finden wir den Gutmenschen sogar als Gutaffen auch in der Affenhorde. Er hält sich stets in der Nähe des Oberaffen auf, damit ihm ja kein Gemurmel oder Gegrunze seines Herr entgeht, um im rechten Moment sein zustimmendes Grunzen zu äußern. Er stimmt immer ins Gebrüll seines Herrn mit ein und brüllt immer mit ihm in der selben Tonlage. Wenn es aber darum geht, einen Jaguar oder Tiger zu verscheuchen, dann kann sich der Oberaffe nur sehr bedingt auf ihn verlassen. Schließlich will der Gutaffe es sich ja nicht mit dem eventuell neuen Oberaffen schon im Voraus verderben. Obsiegt der alte Oberaffe, so ist auch unser Gutaffe voller Selbstvertrauen dabei sich als Sieger zu postieren und sich kräftig auf die Brust zu trommeln.

 
Hitlerismus
Eine Vergötterung Adolf Hitlers, der NSDAP, deren Propaganda, jener totalitären Regierungsform sowie weitere Erscheinungen innerhalb des 3.Reichs (=Tausendjährigen Reichs) sowie das Nachäffen jener Erscheinungen aus dem 3.Reich; als auch ständig wiederholtes Verteufelung jener Personen und Erscheinungen — womit man letztlich dieses Regierungsform aufwertet, weil ständiges Wiederholen von Verteufelungen i.d.R. ins Gegenteil umschlagen muß und wird. Ständig wiederholtes Verteufeln — nicht selten in kindisch-alberner Form — macht zerstört auf die Dauer erfahrungsgemäß die Glaubwürdigkeit jener Verteufelung. (Nicht mit der Definition gemäß Wikipeda identisch, weil deren Definition bewußt irreführend ist.)

Isolationsangst
Mit Isolationsangst wird ein Verhalten beschrieben, welches ein Individuum zwingt ein Gruppenkonformes Verhalten anzunehmen, damit es nicht aus der Gruppe (z.B. Horde, Rudel, Kollektiv, Team, Firma, Partei, Parlament usw.) ausgeschlossen wird. Diese Verhalten haben wir noch aus unseren archaischen Zeiten geerbt, wo ein Auschluß aus der Horde/Rudel/Stamm den praktischen Tod bedeutete.
Dieses Verhalten ist daran zu erkennen, daß Mensch panische Angst haben, eine Meinung zu äußern bzw. zu vertreten, die nicht mit der Meinung der Mehrheit der Gruppe übereinstimmt, in der er sich aufhält. Menschen, welche in Isolationsangst geraten, vertreten selbst dann die Gruppenmeinung, wenn sie als Einzelperson betreffs einer bestimmter Sache oder Vorgang eine völlig andere Meinung vertreten. Die Isolationsangst tritt bei nahezu allen Menschen auf, die eine Masse (Gruppe, Partei, Team, Berufsgilde, Verinigungen, Parlament usw.) angehören.


¾-Judentum

Darunter sind Sekten des Judentums zu verstehen, wie der Islam und insbesondere das Christentum. Sekten des Judentums, die sich von ihrer Mutterreligion als eigenständig abzugrenzen versuchten, dieses aber nicht konnten und können, weil deren Heilslehren auf der Basis des Judentums aufbauen - insbesondere auf die Heilige Schrift der Juden, welche im Christentum Altes Testament genannt wird.
Sie sind also kein ganzes Judentum mehr, aber auch keine wirklich eigenständige Religion - gemäß dem Sprichwort "nichts halbes und nichts ganzes" - also ¾(-Juden).

 


Mißverständnis - mißverstehen

Falsches verstehen, falsches auffassen, ungewollt/unabsichtlich falsches Deuten einer Handlung bzw. Aussage.
Soweit die Definition aus den Wörterbüchern. In Wörterbüchern der Psychologie sowie den großen Lexika ist hierüber i.d.R. so gut wie nichts zu finden - für diese Werke existiert dieser Begriff offensichtlich nicht. Offensichtlich ist den "Großen WissenschaftlerInnen" nicht bewußt, worin sehr häufig die Ursache der Mißverständnisse liegt. Hierbei möchte ich mich nur auf Mißverständnisse bzw. Mißverstehen auf der rein sprachlichen Grundlage beschränken.

Das Problem liegt in unterschiedlichen Struktur der Denk- und Handlungsmustern der kommunizierenden Personen. Hierdurch kommt es zwischen den kommunizierenden Personen zu ungewollt/unabsichtlich falsches Deuten einer Aussage. Ich möchte dieses an einem einfachen Beispiel aufzeigen. Nehmen wir an, es treffen sich zufällig zwei Menschen, welche in zwei sittlich unterschiedlichen Umfeldern aufgewachsen sind, aber davon gegenseitig nichts wissen. Der Eine ist eine Lebemann und Genießer (Geld spielt für ihm "keine Rolle" - er hat mehr als genug davon und braucht sich um deren Beschaffung nicht groß zu sorgen, die Erbschaft war mehr als reichlich). Der Andere ist ein kleiner Gaunern und Dieben (jener hat wohl ausreichend Geld, muß sich aber laufend um deren erneute Beschaffung bemühen). Dem Lebemann plagt nun Hunger und Durst - er läßt sich das als Gentleman aber nichts anmerken. Er weiß, daß sich im Bahnhofsgebäude des Ortes eine sehr gute Gaststätte befindet und sagt nun zu seinem Kumpel "Laßt uns zum Bahnhof gehen!" und freud sich bereits aufs gute Essen und Trinken. Sein Kumpel freud sich auch riesig und reibt sich schon die Hände - nur der denkt sofort ans "Kofferklauen".

Über solches Geschehen gab es mal ein sehr treffendes Sprichwort "Ich sage Bahnhof und er denkt gleich an Kofferklauen". Dieses Sprichwort ist heute leider ins Unkenntlich gekürzt worden "Er versteht nur Bahnhof!"

ERGO: Menschen, welche zwar im selben Land aber in unterschiedlich sittlichen bzw. unterschiedlich fachlichen oder unterschiedlich weltanschaulichen Umfeld aufgewachsen sind, werden sich häufig mißverstehen, weil sie unter den verwendeten Begriffen ihre Gesprächspartner sich sehr häufig etwas anderes (bildlich) vorstellen.
Noch schwieriger wird das Verstehen, wenn einer der Gesprächspartner für das behandelte Sachgebiet Begriffe verwendet, welche den übrigen Gesprächspartner nicht oder nur unzureichend oder gar in einem völlig anderen sachlichen Zusammenhang bekannt sind. In solchen Fällen kann - obwohl alle Gesprächspartner die selbe Muttersprache beherrschen - eine Verständigung über bestimmte Sachverhalte sogar unmöglich werden.


Multiplikatoren

Schubladendenken
Unter Schubladendenken (auch genannt Denken in Stereotypen) ist jene Informationsverarbeitung zu verstehen, welches auf archaische Denkstrukturen beruht. Denkform, welche neue Probleme oder Ereignisse bereits vorhandenen Strukturen der Denk- und Handlungsmustern (DHM) zuordnet und sie mit diesen verknüpft. Das Schubladendenken vereinfacht damit die Zuordnung der Probleme und Ereignisse in das "Gesamtbild" - also in das bereits vorhandene DHM-Gebäude. Das Schubladendenken vereinfacht und beschleunigt damit auch das Handeln (Reagieren) auf unerwartet plötzlichen Auftreten neuer Probleme und Ereignisse.
Vom Gesamtverständnis her, ist das Schubladendenken die häufigste Form der höheren Denkensformen. Man kann sich diese Denkform als eine Art Zwischenstufe von der instinkt-ähnlichen Informationsverarbeitung zum analytisch-logischen Denken vorstellen. Alle Ideologien und Religionen bauen auf das Vermitteln und Bedienen des Schubladendenkens auf.
Siehe auch (1), (Denken in Stereotypen), (3), (4), (Gesichtererkennung: Schubladendenken schränkt Hirn ein),


Sinnvolle Biologische Sonderprogramme (SBS)

Sinnvolle Biologische Sonderprogramme sind jene von Mutter Natur uns (und auch den Tieren) genetisch einprogrammierten Verhaltenweisen unseres Körpers (speziell unseres Gehirns), welche wir für die erfolgreiche Evolution zum Menschwerden benötigten. (Siehe auch unter Germanische Neue Medizin®) Die SBS lassen sich heute oft nur in diesem Sinne als sinnvoll erkennen. Sie erscheinen uns heute oft als bedrohlich - sie müssen es aber nicht sein. Erst wenn man den biologischen Sinn dieser SBS erkennt, erkennt man sich auch als Mensch richtig. Auch hier bewahrheitet sich wieder mein Leitspruch "Nur wer seine Vergangenheit kennt, kann seine Zukunft meistern!"


Seele
In den "wissenschaftlichen" Büchern wird der Begriff "Seele" sehr mystisch bis schwammig definiert. So steht die Seele oft als Synonym für Psyche oder Geist. Die Seele wird als Synonym oder auch auch als der Teil der Persönlichkeit, Bewußtsein, als das Ich, das Selbst, als Monade usw. beschrieben. Man stellt sich die Seele als eine unabänderliche Einheit vor. Sie wird also als eine Einheit empfunden, welche unabhängig vom Leib existiert, auch wenn sie während des Lebens mit dem Leib eine Einheit bildet.
Daher versuche ich diesen Begriff — wo immer möglich — zu vermeiden. Denn dieser sogenannte "Seele" erweist sich 1. nicht als unabänderlich - um nur ein Beispiel zu nennen. Denn jeder normaldenkende Mensch wird beobachtet haben, daß sich die Persönlichkeit eines Menschen von Säugling bis zum Greis hin betrachtet, ständigen Veränderungen unterliegt. Auch ist eine "Seele" im "wissenschaftlichen" Sinne nicht unsterblich. Unsterblich ist die Seele nur im mythologischen Sinne. Im übertragenen Sinne kann man sie in meinem Sinne aber als momentanes Gesamtheit oder auch "Abbild" aller DHM betrachten. (Siehe auch unter Neue Menschen braucht das Land)

Todesstrafe
Der Begriff  "Todesstrafe"  ist bereits ein Widerspruch in sich. Denn eine Strafe ist eine Erziehungsmaßnahme gegenüber Menschen, welche strafbare Handlungen begangen haben (Delinquenten), mit dem Erziehungsziel, daß die Delinquenten zukünftig strafbare Handlungen unterlassen.
Ein getöter Delinquent kann aber keinerlei Handlungen mehr begehen - also weder strafbare noch nichtstrafbare oder gar gute Taten. Tötung eines Delinquenten kann daher weder eine Erziehungsmaßnahme noch eine Strafe sein.

Man kann das Wort  "Todesstrafe" daher nur als puren Zynismus ansehen - nach dem Motto: Ein Toter kann keine strafbaren Handlungen mehr begehen. Das "Erziehungsziel" wird mit seiner Tötung zu 100% stets erreicht.

Und die "freie westliche Welt" strotzt ja geradezu von Heuchelei und Zynismus. Damit werden also Tötung zum "Erziehungsmitte" erhoben. Womit dann jeder Völkermord zur legalen Erziehungsmaßnahme erklärt wird: Damit jener Völker sich so zum "Besseren" bekehren.

 
 
 
 

Wendhals
(Bezeichnung für Person, deren "Fahne" sich nach dem (politischen) Wind dreht)
Laut Wörterbuch "..jemand, der sich nach Änderung der politischen Verhältnisse sehr schnell den neuen politischen Verhältnissen anzupassen vermag und seine ehemaligen entgegengesetzten politischen Ansichten verleugnet."
Wie die offizielle Definition bereits verrät, handelt es sich beim "Wendehals" um eine Person, die nur mit wenigen Problemen von einer Ideologie in die andere zu wechseln vermag. Daß jene Person dabei aus dem Motiv handelt, dadurch persönliche Vorteile zu erlang, dürfte sich von selbst verstehen. Die enorme Anzahl der sogenannten Wendehälse nach dem Untergang der DDR zeigt aber darüber hinaus sehr deutlich: Die Unterschiede in den DHM der kommunistischen zur kapitalistischen Ideologie können nur geringfügiger Art gering sein; ansonsten könnten die Wendehälse nicht als Massenerscheinung auftreten. Da es sich bei Ideologien stets um Schubladen-Denksysteme handelt, ergibt sich aus diesem Sachverhalt logischerweise: Die Unterschiede zwischen den betreffenden Ideologien liegen im Wesentlichen nur in den unterschiedlichen Begriffen "auf den Schubladenschildern".
Darüber hinaus zeigt die offizielle Definition noch, daß es sich bei "Wendehälsen" um schleimige Charaktertypen handeln muß, die - wie es der Volksmund sagt - ihre Gesinnung wie ihre Hemden zu welchseln vermögen. In der Arbeit Masse, Macht und Rangordnung beim Menschen heißt es zum "Schubladendenken" auch sehr treffend, daß eine Gesellschaft "komplexe Zusammenhänge auf ein bis zwei emotionsgeladene Schlagworte reduziert und jedes Mitglied der Gesellschaft akzeptiert unbewußt die damit verbundenen Inhalte in dem Moment, wo es diese Worte nur verwendet."
 
 
Zensur