Friß mich!

 

Wichtige
Adressen für gesunde Ernährung

Dr. Schnitzer

Dr. Bruker

Bioland

BfG

EDEN
Gemein-nützliche Obstbau-Siedlung e.G.

 

 

 

Industrie-Nahrung oder Naturkost?

Daß Industrie-Nahrung alles andere als gesundheitsförderlich ist, das dürfte inzwischen auch dem Dümmsten klar sein. Denn an die heute übliche Industrie-Nahrung können sich unsere Körper noch gar nicht anpassen. Die dazu notwendige Zeit dürfte viele Hunderte von Generationen betragen. Doch die heute übliche Industrie-Nahrung gibt es ja nicht einmal Einhundert Jahre. Und die biologisches Minderwertigkeit der Industrie-Nahrung nimmt weiterhin mit riesigen Schritten zu. Auch die heutigen Naturkostläden handeln leider in vielen Teilen bereits mit Industrie-Nahrung. Auch dort ist nicht alles Gold was glänzt.

Die Nahrung aus den Naturkostläden hat aber den Vorteil, daß sie nicht so stark mit Schadstoffen belastet sind und deren Denaturierung nicht so extreme Formen angenommen hat, als das in den üblichen Nahrungsmittel-Handel und Supermärkten der Fall ist. Auch unterliegen die Waren der Naturkostläden strengeren Kontrollen. Die Wahrscheinlichkeit, daß Abfälle und verdorbene Rohstoffe zu deren Herstellung verwendet wurden, ist dort weit unwahrscheinlicher.

Wer sich zu großen Teilen durch Industrie-Nahrung ernährt, der dürfte sich deren Folgen bewußt sein, denn deren Folgen sind seit über 100 Jahren bekannt (siehe auch Literatur). Wenn wir uns also über Industrie-Nahrung sowie naturbelassene Nahrung Gedanken machen, dann dürfen wir nicht nur die eigene Bequemlichkeit im Blickfeld haben, sondern auch die Folgen unseres Tun und Lassen über unsere Generation hinaus. Denn wir sind auch verantwortlich im doppelten Sinne für unsere Kinder.

Es sind also drei Dinge der Verantwortung, die die Eltern insbesondere die Mütter tragen:
1.: Durch die ungesunde Industrie-Nahrung geben wir unseren Kindern mit deren Geburt den gesundheitichen Schaden mit, den wir uns bis dahin selbst angetan haben. Denn das kommende Kind wächst als sogenannte Leibesfrucht ja im Körper der Mutter auf. Es wird dort so ernährt, wie sich die Mutter ernährt. Ernährt sich die Mutter ungesund, wird auch das Embryon falsch ernährt.
2.: So wie die Eltern im Bezug Ernährung den Kindern ihre Kultur und Lebensweise aufzwingen, so ernährt sich das Kind i.d.R. auch später als erwachsener Mensch. Denn die Eltern sind ihre Vorbild fürs Leben. Unnatürliche Nahrung (speziell die Phosphate) läßt die Kinder oft zu Tyrannen werden.
3. Den gesundheitlichen aber auch geistigen Schaden, den ein Kind durch die Geburt und die Kinderjahre von seinen Eltern als Erbe aufgebürdet bekommt, wird es als erwachsener Mensch samt den eigenen zusätzlichen Unheil dieses nun wieder seinen Kindern als Last aufbürden. Usw. usf. Irgendwann reißt diese Ketter der Fruchtbarkeit ab, weil die Menschen sich unfruchtbar gefressen haben oder ihr eigenes Leben nicht mehr bewältigen können.

Mit einer ungesunden Ernährung bürden wir unseren Kindern eine mehr als doppelte Last auf. Denn auch all das, was wir unseren Kindern wegen den eigenen Krankheiten vorenthalten, können wir unseren Kindern nicht mitgeben. Das betrifft nicht nur das Geld, sondern ein Teil der beruflichen Bildung; und es sind auch jene moralischen Werte und vor allem jene geistigen und körperlichen Hemmschuhe, die ein Kind mit sich tragen muß, für die es auch als erwachsener Mensch nicht selbst verantwortlich ist - es ist, wenn man so will, eine wirkliche Erbsünde.

Jede Gesellschaft, welche unnatürlich lebt, für die ist der Weg in die allgemeine Armut und damit deren Untergang vorgezeichnet. Der Einzelne kann sich dabei nicht auf die Verantwortung der Obrigkeit berufen. Denn diese ist schließlich nur dafür da, den Mächtigen die "Mäuler" zu stopfen (Lobby). Das war schon zu Zeiten des alten Roms so. Der römische Kaiser, Gaius Iulius Cäsar, wurde nicht grundlos "gestorben".

Man sollte sich also auch bei einer Diskussion über Ernährung immer vor Augen halten: Die Mächtigen werden nur daher so mächtig, daß sie alle Mittel und Wege nutzen, die sie mächtiger werden lassen bzw. ihre Macht erhalten und festigen. Dazu nutzen sie auch illegale Mittel und Wege, wenn sie diese ohne Gefahr für sich nutzen und gehen können. Das Geschriebene gilt nicht nur für einzelne Personen und kleinen Personengruppen (wie z.B. gewissen Clans und Sippen), das gilt im gleichen Maße auch für Interessengruppen, wie der Nahrungsmittel-Industrie, Medizin-Industrie, Führungselite der jüdischen Sekten - alias "christliche Kirchen" usw. - um nur einige solcher Gruppierung zu nennen.

Daher sollten wir uns nicht von sogenannten Ratschlägen der Regierenden, der industriellen Landwirtschaft, dem Nahrungsmittel-Großhändlern, der Schulmedizin usw. leiten lassen. Alle deren Ratschläge sind mit äußerster Vorsicht zu bewerten. Denn sie alle haben bei ihren sogenannten "Gesundheits-Ratschlägen" stets ihre eigenen Interessen und Vorteile im Augen - nicht die der Käufer, Kunden, Patienten usw. Das gilt in gleicher Weise für die Jourmaille der Massenmedien. Die Journaille war schon seit ihrem entstehen vom Opportunismus getragen und empfindet sich als Diener dieser mächtigen Interessengruppen, weil sie damit gute Gewinne machen kann. Wenn wir uns Rat einholen, dann nur von jenen Menschen, die weder direkt noch indirekt am Umsatz von Industrie-Nahrungsmitteln verdienen. Ich setze hierzu mal einige Verweise mit hinein.

Leider sind die Bio-Läden bzw. Naturkost-Läden von heute auch nicht mehr das, was sie einstmals waren: Verkaufsgeschäfte für Rohprodukte, wie sie vom Bio-Bauern kommen.
Daher werden heute auch dort sehr häufig Nahrungsmittel aus industrieller Produktion angeboten. Es ist nun mal so: Auch wenn man für die Produktion der industriellen Bio-Waren möglichst Produkte vom Bio-Bauern verwendet und diese schonend verarbeitet; allein schon durch die industrielle Verarbeitungsverfahren geht i.d.R. der Hauptanteil des Natürlichen verloren. Bei Getreide-Produkte ist zudem die Lagerzeit vom Mahlen des Korns bis zum Verzehr sehr kurz zu halten - die Zeit sollte wenige Tage nicht überschreiten. Nach Möglichkeit sollte das gemahlene Korn sofort verarbeitet werden. Denn durch die Zerstörung des Korns durch das Mahlen sind die Vitalstoffe dem Lustsauerstoff ausgesetzt, der viele Vitalstoff zerstört.

Wer es sich also leisten kann, sollte daher seine Grundnahrungsmittel direkt beim Bauern seines Vertrauens einkaufen und sich das Getreide für sein Brot und andere Getreideprodukte direkt vor dem Backen selbst mahlen und sofort verpacken. Und man sollte nicht mehr backen, als man in einer Woche aufbrauchen kann.

Was die "konventionelle" Landwirtschaft und die üblichen industriellen Nahrungsmittelhersteller betrifft. Es ist nun mal so: Durch die industrielle Landwirtschaft haben deren Proukte leider nur noch wenig natürlichen Charakter. Der Vitalstoff-Gehalt ist durch deren unbiologische Bewirtschaftung der Ackerflächen, der industriellen Schnellmastverfahren bzw. der sogenannten Leitungsfuttermittel usw. bereits stark reduziert. Durch die industrielle Verarbeitung gehen auch der noch kleine Rest von Natürlichkeit verloren.


Literatur:
(1) Mangelerkrankung
(2) Mangelkrankheiten
(3) www.dr-schnitzer.de
(4) Grippe und Erkältung - wie man sich davor schützt, wie man sie kuriert
(5) Untertitel "Grippeepidemie im Winter 1917-1918, Millionen Tote - nur in Dänemark nicht!"
(6) Anekdoten über Ernährungspioniere - Schweinefutter für den Menschen
(7) Feldversuch Dänemark - die Kunst zu vergessen Hungerkatastrophen abzuwenden
(8) Untertitel "Kapitel 5 - Vegetarismus und Gesundheit aus neuer Sicht
(9) Die Unterdrückung der neuen Ernährungslehre - Die neue Ernährungslehre - Das Rätsel der Beriberi - Krankheit

(10) Hindhede, Dr. med. M.: Moderne Ernährungslehre; Verlag von Vobach & Co., Berlin, Leipzig, Wien, Zürich
(11) Hindhede, Dr. med. M.: Mein Ernährungs-System; Verlag von Vobach & Co., Berlin, Leipzig, 1911
(12) Hindhede, Mikkel: „Gesundheit durch richtige und einfache Ernährung“, gekürzte deutsche Ausgabe von Dr. L. Meyer,
      Johann Ambrosius Barth-Verlag, Leipzig 1935.
(13) Kollath, Dr. med. Werner: Der Vollwert der Nahrung; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft MbH. Stuttgart; 1950
(14) Kollath, Dr. med. Werner: Zivilisationsbedingte Krankheiten und Todesursachen; Karl F. Haug Verlag; Ulm/Donau
(15) Schnitzer, J.G. Dr.: Gesunde Zähne von der Kindheit bis ins Alter; Bircher-Benner-Verlag; 1967
(16) Schnitzer, J.G. Dr.: Gesundheit für unsere Jugend; Schnitzer-Verlag; St. Georgen/Schwarzwald;
(17) Dr. Ralph Bircher: Geheimarchiv der Ernährungslehre, Bad Homburg 2005,