Auch auf dieser Seite möchte ich nicht all das noch einmal nacherzählen, was auf den bereits bestehenden Seiten über Viktor Schauberger alles geschrieben steht. Ich sehe meine Aufgabe eher darin, gewisse Hintergründe und auch sonst unausgesprochene Gedanken, Fehldeutungen und ähnliches zu behandeln.

Vielfach wird zurecht beklagt, daß Viktor Schauberger durch Fachleute seiner Zeit bis in die heuten Tage nicht verstanden wurde und wird - und das trotz hohen Bildungsgrades jener Personenkreise von Fachleuten. Und nicht nur das! Trotz technisch-wissenschaftlichen Fortschritt und hoher und höchster fachlicher Bildung sind selbst die Fachleute von heute offensichtlich immer noch nicht in der Lage dem Schauberger seine Erfindungen nachzubauen. Solches ist einerseits traurig, daß Viktor Schaubergers Erkenntnisse und Wissen heute - trotz der ständig propagierter Parole von der Wissensgesellschaft - immer noch keinen Einzug gefunden hat; andererseits sollte diese Tatsache den Menschen über die Ursachen des Unvermögens der heutigen Wissenschaftler sehr zu denken geben. Doch gerade dieses Unvermögen ist aus meiner Erfahrung heraus typisch für die die sehr niedere Intelligenz einer Massenmenschen-Gesellschaft (siehe auch: Neue Menschen brauch das Land).

Ich aber sage aus meiner Erfahrungen: Gerade wegen des hohen Bildungsgrades heutiger Fachleute wurde und wird Viktor Schauberger immer noch nicht verstanden. Dieses mag widersinnig klingen. Doch dieses ist der wahre Grund, warum jene Fachleute mit hoher AUS-Bildung nicht in der Lage sind, eine bereits bestehende funktionstüchtige Anlage von Schauberger funktionstüchtig nachzubauen. Ja, ich gehen noch weiter und behaupte: Hätte Viktor Schauberger einen gleichen hohen AUS-Bildungsgrad erlangt, wäre auch er nicht mehr in der Lage gewesen, jene Naturbeobachtungen in dem Maße zu realisieren, wie er es tat. Ein Teil der Begründung habe ich bereits auf meiner Seite Bildung erläutert. Einen weiteren Teil möchte ich hier anfügen.

Als Ausgangsbasis wollen wir festhalten: Viktor Schauberger hatte keine akademische Ausbildung betreffs Forstwirtschaft als auch Wasserwirtschaft. Die Gründe sind bekannt und spielen für diese Diskussion zudem auch keine Rolle. Gemäß seinen eigenen Schilderungen waren auch seine unmittelbaren Vorfahren sehr naturverbundene Menschen - zum Teil hatten sie daher noch eine gewisse heidnische Weltanschauung. Auch das wird durch Viktor Schaubergers persönlichen Schilderungen über seine Jugendzeit deutlich. Daraus ergibt sich, daß Viktor Schauberger im Vergleich zu seinen Berufskollegen - sowohl forstwirtschaftlich als auch wasserwirtschaftlich - in einem doch sehr stark abweichendes gesellschaftliches Umfeld aufwuchs.

Das prägte nicht nur seine Denkweise sondern auch das Herangehen an die Lösungssuche. Ein naturverbundener Mensch wird die Natur beobachten und sich durch seine Beobachtungen leiten lassen. Ist er zudem ein geistig reger und selbständig denkender Menschen, so wird er für die zu lösenden Probleme nach einer Lösung suchen, die die Kräfte der Natur in die Lösung sinnvoll mit einschließt und in das Geschehen in der Natur weitgehend mit in die Lösung einpaßt.

Ein Techniker mit akademischer Ausbildung (gleichgültig ob in Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft, Maschinenbau usw.) wird stets Lösungen anstreben, die seiner fachlichen Ausbildung gemäß üblich sind. Mit eingehenden Beobachtungen der Natur wird er sich erst gar nicht befassen - gemäß seiner Ausbildung ist er zu der Überzeugung gelangt, daß er alle relevanten Naturgesetze kennt und diese somit folgerichtig optimal anzuwenden in der Lage ist.

So weit der Status quo!

Diese und noch folgende Feststellungen sind sehr wichtig für die weitere Diskussion. Ich habe immer wieder die Erfahrung machen müssen, daß Menschen mit unterschiedlicher beruflicher Ausbildung unter bestimmte Begriffe (insbesondere fachliche Begriffe) oft etwas völlig anderes verstehen. Gerade Personen, die beruflich stark abweichende Ausbildungen absolviert haben (z.B. Techniker auf der einen Seite und Juristen auf der anderen Seite) verbinden mit ein und dem selben Wort oft völlig andere Vorstellungen. Mißverständnisse bis hin zu gegenseitiger Ablehnung sind geradezu vorprogrammiert. Unter dem Begriff mißverstehen haben ich solches erläutert und setze daher auch dieses Wissen für die weitere Diskussion voraus.

Wie unter dem Begriff "mißverstehen" beschrieben, ist eine Verständigung unter Personen aus sehr unterschiedlichen Erfahrungswelten mitunter sehr schwierig oder gar unmöglich. Hinzu kommt (gemäß Le Bon: Psychologie der Massen), daß "gebildeten Fachleute" (Akademiker) im hohen Maße eine eigene Masse bilden, welche sich durch ihre eigene Sprache gegenüber anderen Massen abgrenzen und daher nur über ihre "Sprache" erreichbar sind. So wie Gert Postel (Wikipedia) für den Bereich der Psychologie es sehr treffend formulierte, möchte ich es allgemeiner formulieren:
"Wer die universitäre Sprache und Rhetorik beherrscht, kann grenzenlos jeden Schwachsinn formulieren und ihn in das Gewand des Akademischen stecken."

Gustave le Bon erklärt uns die Umstände betreffs Masse der Akademiker, mit denen Schauberger sicherlich zu kämpfen hatte wie folgt:
Die logischen Köpfe, die an die ziemlich knappen Schlußketten der Vernunft gewöhnt sind, können sich nicht enthalten, ihre Zuflucht zu dieser Überzeugungsweise zu nehmen, wenn sie sich an die Massen wenden, und sind immer wieder über das Fehlschlagen ihrer Beweise überrascht.
"Die gewöhnlichen mathematischen Schlüsse, die sich auf den Syllogismus, d. h. auf Identitätsketten gründen, sind notwendig", schreibt ein Logiker. .. "Ihre Notwendigkeit würde selbst die Zustimmung einer anorganischen Masse erzwingen, wenn sie den Identitätsketten folgen könnte." Gewiß; aber die Menge ist ebensowenig imstande ihnen zu folgen oder sie auch nur zu verstehen wie die anorganische Masse.
Man mache z. B. den Versuch, primitive Wesen, Wilde oder Kinder, durch ein logisches Urteil zu überzeugen, und man wird einsehen, wie wenig Wirkung diese Beweisführung hat. Man braucht nicht einmal bis zu den primitiven Wesen hinabzusteigen, um die völlige Ohnmacht der Logik im Kampf gegen Gefühle festzustellen *).
Erinnern wir uns nur daran, wie hartnäckig sich viele Jahrhunderte hindurch die religiösen Vorurteile gehalten haben, die der einfachsten Logik widersprechen. Fast zweitausend Jahre lang beugten sich die aufgeklärtesten Geister unter ihre Gesetze, und erst in der modernen Zeit war es überhaupt möglich, ihre Wahrheiten anzuzweifeln.
Das Mittelalter und die Renaissance hatten genug aufgeklärte Köpfe, aber nicht ein einziger war darunter, dem die Vernunft die kindischen Seiten seines Aberglaubens enthüllt und auch nur einen leisen Zweifel an den Bosheiten des Teufels oder an der Notwendigkeit der Hexenverbrennungen wachgerufen hätte.

Wir sehen also: Wer gegenüber einer Masse keinen entsprechenden Nimbus verfügt, sollte es erst gar nicht versuchen einen Sachverhalt logisch zu erklären. Zu empfehlen sind mit Inbrunst vorgetragene Behauptungen - ohne jeden Beweis deren Richtigkeit. Zur Verstärkungen der Behauptungen kann man alle jene der Dummheit bezichtigen, welche das Gesagte nicht begreifen - natürlich in der Form, daß Anwesende nicht zu dem Kreis der Dummen gehören. Behauptungen müssen immer von primitiver Struktur sein. Welche Masse man anspricht, ist hierbei von untergeordneter Priorität.

Oft wollen Menschen, welche der Meinung sind - sie hätten eine allumfassende berufliche Ausbildung absolviert, sich auch von jenen nichts sagen noch erklären lassen, die nach ihren Ansichten Laien oder nur gering gebildet sind (ohne jeden Nimbus). Jene Gebildeten (i.d.R. Akademiker) sind nicht selten des Glaubens, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen - sich daher von Laien oder von Menschen mit geringer Bildung belehren zu lassen, das ginge gegen ihre menschliche Würde. Mit diesen Verhältnissen hatte es Viktor Schauberger offenkundig zu tun. Unter solchen Bedingungen ist eine Verständigung nur sehr schwer möglich. Dadurch sah sich Schauberger seinerseits genötigt für die Beschreibung seiner Erkenntnisse eigene Wortschöpfungen zu kreieren. Hierdurch vergrößerte sich das Verständigungsproblem zusätzlich.

In gewisser Weise war dieses Verständigungsproblem auch Viktor Schauberger bewußt, wenn er z.B. von "geistiger Kastration der Menschen" schreibt. Wo eine fachliche AUS-Bildung in naturnahen Berufen mit hohen Anteil von Lehrstoff aus rein technischen Berufsrichtungen durchsetzt ist, wie es in der Forstwirtschaft der Fall ist, wird beim AUS-Gebildeten stets eine Art Verblödung eintreten müssen, weil jeder Lehrstoff im gewissen Umfang Dogmen enthält.

Denn jede AUS-Bildung hat zwei Seiten:
1. Seite:
Das Verinnerlichen des Lehrstoffes. Das Üben deren Anwendung mittels beruflicher Methoden zur Problemlösung verbessert deren praktische Anwendung im späteren Beruf. In dieser Form handelt es um Erweiterung des Fachwissens.
2. Seite:

Ein solches Einüben von (technischer) Methoden versperrt aber oft die Sicht für alternative (naturnahe) Lösungswege. Das vor allem dann, wenn das erworbene Wissen für den Betreffenden scheinbar die optimale Methode darstellt, um für alle Problemfälle die passende Problemlösung zu erstellen. Dann versperrt es nicht nur die Suche nach alternativen Lösungen, es versperrt einem auch die Suche nach bisher ungeklärten natürlichen Zusammenhängen.
Gerade technische Lösungen sind in naturnahen Bereichen stets stark vereinfachende Problemlösungen, wenn auch deren Berechnung mathematisch sehr komplex erscheint. Komplexe Strukturen, welche sich nur im hohen Maße durch Beobachtungswissen erschießen lassen, lassen sich bekanntlich nicht oder nur sehr schwer und stark eingeschränkt verstehen und berechnen. Diese Strukturen bleiben daher in der technischen Praxis oft unbeachtet. Unbeachtet, weil man sie geistig nicht so einfach erfassen kann, wie die in der Berufs-AUS-Bildung eingeübten Methoden. Biologische Strukturen der Mutter Natur werden daher von Technikern oft abgelehnt.
Hier handelt es sich somit um das Unvermögen mittels logisch-komplexer Denkansätze Problemlösungen zu erarbeiten. Im allgemeinen wird dieses Unvermögen nur in Einzelfällen als Verlust empfunden, weil solche logisch-komplexen Denkansätze nicht in die eingeübten bestehenden DHM passen. Man kann den Hinweis auf die DHM gar nicht oft genug betonen.

Das oben beschriebene Verhalten insbesondere gegenüber Facharbeitern und Gesellen findet man sehr häufig unter Akademikern (Dünkel). Das kann bis zu bösartigen Anschuldigungen von Seiten der Akademiker führen. Für den Facharbeiter/Gesellen kann das sehr schwerwiegenden Folgen haben. Die Sache selbst, um die es geht, ist den Akademikern i.d.R. ohnehin völlig unwichtig. Wer sich also gegenüber Akademikern trotz dieser Zusammenhänge durch zu setzen vermag, der muß schon eine gehörige Portion Selbstvertrauen und vor allen fach- und sachbezogenes Wissen vorweisen können. Viktor Schauberger konnte dieses zwar, doch garantiert dieses trotzdem nicht, daß die Akademiker sich gezwungen sehen, Schaubergers Lehre anzunehmen. Für diesen Typ von akademisch gebildeten Menschen habe ich den m.E. treffenden Begriff Diplomidiot kreiert.

Besonders schwierig ist eine Verständigung generell in der christlichen Kulturgesellschaft im Bezug auf das Allgemeinwohl. Es wurde und wird zwar in den Massenmedien rund um die Uhr gelabert "Das Allgemeinwohl steht stets im Mittelpunkt aller Bemühungen" - aber das besagt noch lange nicht, daß dieses Mediengelabere ernst gemeint ist. In der Regel dient solches Gelabere nur dazu, die Seiten bzw. Sendezeiten aufzufüllen.

Schwierig ist die Verständigung gegenüber Menschen, welche das Bedürfnis haben der Allgemeinheit zu dienen; weil in der hiesig christlichen Gesellschaft sehr viele Menschen auf dem Standpunkt stehen, daß alle jene, welche neue Ideen und Lösungen vorschlagen oder vorstellen wollen, eine unbedingte Bringeschuld zum Verständnis als auch zur deren Aufklärung zu erbringen haben - analog der Reklame für den Verkauf von Waren.

Gemäß seiner Erziehung und alltäglichen Erfahrungen geht der Massenmensch stillschweigend davon aus, daß der Vorschlagende bzw. Vortragende kein Allgemeininteresse verfolgt, sondern aus der Sache allein nur persönliche Vorteile zu ziehen beabsichtigt. Gerade in Gesprächen über die GNM zeigte sich bisher stets eine sehr deutliche Mehrheit mit einem solchen Verhalten. Gemäß den durch diese Kulturwelt vermittelten DHM wird stets ein persönlich finanzielles Interesse bzw. persönliche Bereicherung auf Kosten anderer Personen oder der Allgemeinheit angenommen.

Das gilt in der Regel auch dann, wenn der Nutzen eindeutig ersichtlich nicht auf der Seite des Vorschlagenden bzw. Vorstellenden besteht, sondern die Problemlösung der anderen Seite bzw. der Allgemeinheit zu Gute kommt. Seine wesentlichen Gründe hat dieses darin, daß solches nicht zu den vorstellbaren DHM in dieser christlichen Welt gehört - hier kennt man nur Profitstreben - was anderes ist einfach nicht vorstellbar und kann es daher nicht geben. Hat es trotzdem den Anschein, so wird stets ein fauler Trick dahinter vermutet, der nur vordergründig nicht sofort zu erkennen ist. Dabei spielt oft auch Überheblichkeit und Ignoranz eine gewisse Rolle mit - eingeübt während der gesamten schulischen Ausbildung.

Durch die in dieser Kulturwelt vermittelten DHM, welche ja nur persönliche Vorteile/Profit kennt, ist dieses nur zu logisch. Unter der geschilderten Faktenlage ist es daher auch logisch, daß Viktor Schauberger in seinen Kollegenkreis auf sehr wenige Verständnis stieß und auch weiterhin seine Idee auf Unverständnis stoßen wird - und das wird solange so bleiben, solange jene "Fachleute" nicht für ihr Tun strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Aber ich möchte noch einen Schwachpunkt aus dem Sympatisantenkreisen Viktor Schaubergers ansprechen. Wie wir aus seiner Lebensgeschichte erfahren, starb er kurz nach der Heimkehr aus den USA. Es werden daher dunkle Vermutungen angestellt. Die Äußerungen von Viktor Schauberger deuten aber darauf hin, daß er seinen Aufenthalt in den USA (gemäß GNM) als eine Art "Einbruch in sein Revier" bzw. als eine Art "Vertreibung aus seinem Revier" empfand. Wenn man den genauen Zeit der Unterzeichnung des dubiosen Vertrags und die näheren Zusammenhänge diesbezüglich wüßte als auch jenen Zeitabschnitt, wo und wie er sein Wissen preis geben mußte, könnte man darüber genauere Aussagen machen. Es deute aber viel darauf hin, daß er den USA-Aufenthalt als Revierkonflikt empfand (siehe GNM). Falls dem so war, dann allerdings wäre sein Tot gemäß den Biologischen Naturgesetzen durch ein Herzinfarkt oder Angina pectoris nahezu zwingend. Das mildert die Tragik und den vorzeitigen Verlust eines solchen genialen Mannes natürlich nicht, könnte der Tragik aber eine mehr natürliche Erklärung geben.