Das Alter der Welt
 

 

 

 

 

 

 

Allgemeines

Wer sich mit wissenschaftlichen Dingen befaßt, wird immer wieder auf ein altes Problem stoßen: Bei der Betrachtung unserer Geschichte als auch der Entstehung unserer Welt treffen wir immer wieder auf hochgebildeten Menschen, welche nur ein feststehendes Weltbild zu akzeptieren bereit sind. Nicht zufällig handelt es sich hier auch um die riesige sehr einflußreiche Masse der heutigen Buchautoren, Journalisten, Pädagogen usw. — die allgemein zu den sogenannten Multiplikatoren gezählt werden. Diese Multiplikatoren erwarten von den Wissenschaftlern, daß die ihnen sagen, wie die Welt vor so-und-so-viel (Milliarden von) Jahren war. Und die Doch die Aussage wie: "So — aber auch anders — könnte unseren Welt vor so und so vielen Jahren gewesen sein — und zwar nach unseren jetzigen Erkenntnissen." werden von den Multiplikatoren nicht akzeptiert. Besonders fordernd — ja oft regelrecht unverschämt anmaßend — sind in dieser Hinsicht die Pädagogen. Sie kommen mit der faulen Ausrede: "Wir können unseren Kindern nicht sagen: »Wir wissen nicht genau, wie derzeit unsere Welt aussah! Wir machen uns dann vor den Kindern lächerlich!«"

In dieser Argumentation läßt sich der Absolutheitsanspruch auf alleingütige Wahrheiten jener Multiplikatoren direkt erkennen. Auch die Beschränktheit des Geistes dieser doch angeblich so hoch gebildeten Leute kommt hier direkt zum Vorschein. Der genaue Betrachter wird nun aufhorchen, und eine nicht unberechtigte Vermutung läßt ihn ahnen, wo das Übel der heutigen Zeitgeistes steckt. JA! Es sind diese berüchtigten Multiplikatoren — diese Pädagogen, Journalisten, Politiker, Theologen, Psychologen, Mediziner, Soziologen usw. — jene, welche uns aus Geltungssucht vorschreiben wollen, was wir zu denken haben und wie wir zu denken haben und worüber wir uns keine Gedanken machen dürfen.

Hier ist es dann nur noch ein Schritt bis zum Mißbrauch unserer sogenannten Informationsgesellschaft — ja, die Desinformationsgesellschaft befindet sich ständig unter uns. Denn dort, wo man nicht bereit ist, über ungeklärte Probleme zu diskutieren und keine offenen Ergebnisse akzeptiert — ja, auf eine verbindliche Vorstellung beharrt, dort sind wir bereits in den religiösen Hallen der Dogmatiker eingetreten. Wir sind in dann in der Küche der Zeitgeist-Alchemisten — dort, wo man die Gespenster des Zeitgeistes zusammen braut.

Und wer ein wenig weiter denkt, der wird bemerken, daß diese Alchemisten sich nicht nur mit dem Zeitgeist "gibt es einen Gott oder nicht?" befassen. NEIN, sie bestimmen nahezu in allen Bereichen des Lebens, der Geschichte und der Wissenschaften, war sein darf und was nicht sein darf. Sie, diese Multiplikatoren, die meinen alles besser zu wissen und deren Ansichten doch nur aus Vorurteile bestehen, sie zwingen die Menschen in das Korsett des Zeitgeistes und unterdrücken aus Selbstsucht jene Kreativität, die wir benötigen, um unser Leben und das Leben unserer Kinder in der Zukunft lebenswert gestalten zu können. Sie, diese Multiplikatoren, die uns Weisheit vermitteln sollten — sie sind es, welche die Dummheit, die Dogmen, die Naturfeindlichkeit, die Raffsucht, Geltungsfanatismus unter die Menschen säen.

Und wer ein wenig hinter die Kulissen geschaut hat, wird merken, was für geistig armselig Kreaturen jene Multiplikatoren doch sind. Wir sollten daher unsere Hochachtung dieser Klientel gegenüber in sehr engen Grenzen halten und stets genau hinschauen, wen wir im gegebenen Fall vor uns haben. Lassen wir uns nicht durch akademische Titel und der gesellschaftlichen Stellung beeindrucken. Wir sollten alles hinterfragen — auch das, was uns als Offensichtlichkeit oder gar als Tatsachen vorgesetzt wird. Hier darf es kein Tabu geben. Der Irrsinn des Zeitgeistes ermahnt uns vorbehaltlos alle angeblich feststehenden Tatsachen erst einmal anzuzweifeln. Mißtrauen gegenüber der Obrigkeit und diesen Multiplikatoren ist aus Erfahrung die erste Bürgerpflicht! Das Beispiel CO2 und der Klimawandel kann uns dabei als Richtschnur dienen!